Fairness vor allem

Es ist wohl mehr das Spiel selbst als das historische Erbe, das die Rugbyspieler*innen zu einem „anständigen“ Verhalten erzieht: Einfach etwas rumzappeln, die Klappe gross aufreissen und im Hintergrund das eigene Ding drehen – das liegt auf dem Spielfeld nicht drin und wird auch sonst nicht toleriert. Rugby ist nicht das Spiel der Schönlinge und Besserwisser, sondern das Spiel mit jenen Kollegen, auf die man sich auch dann verlassen kann, wenn man tief im Dreck steckt.

Respekt, Solidarität, Disziplin, Integrität und Leidenschaft schreibt sich die Rugby Community weltweit auf die Fahne (erläutert in den FAQs).

Mehr als nur Sport

Rugby ist eine Haltung

Ein Sport für alle Formate

In den unterschiedlichen Spielsituationen sind je nach Rolle unterschiedliche Posturen gefragt: Grossgewachsene beim Einwurf, kräftige beim Schieben, Flinke beim Verlagern des Spieles auf die Läufer, solide Läufer, die sich nicht packen lassen, wendige Läufer, die nicht zu packen sind.

Rugby braucht die heissen Antreiber, um Aktionen in Gang zu bringen, und es braucht die ruhigen Pole, die in kniffligen Phasen für Besonnenheit sorgen. Sie alle zusammen machen ein starkes Team aus.

Aus Freude am Leben

Wer kräftig zupackt, darf auch kräftig feiern. Jede und jeder wendet viel Zeit und Energie auch für die anderen auf, und alle wissen, dass nicht die heroischen Einzelleistungen, sondern aufmerksame Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen zum Erfolg führen.

Das schweisst nicht nur bis zum Schlusspfiff zusammen, da dauert auch mal eine dritte Halbzeit bis tief in den nächsten Tag … und Freundschaften bleiben für ein Leben.